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Erfahrungsbericht zum Workshop
„Q.E.D./DIN, Neue Standards für E-Learning“
Termin: 30. Januar 2006
Veranstalter: DIN Deutsches Institut für Normung e.V.,
Q.E.D. – Die Qualitätsinitiative E-Learning in Deutschland
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Die Einladung hatte mich neugierig gemacht: Der Workshop thematisiert den Nutzen und die Potenziale von E-Learning-Standards.
Ganz konkret geht es beispielsweise um das Austauschen von Lernmaterial zwischen Lernplattformen oder die Inhaltssuche über Metadaten. Interessant.
Vormittags Vorträge, nachmittags Themenworkshops wahlweise zu Barrierefreiheit, kooperativem Lernen, mobilem Lernen oder Qualität. Und wie sich herausstellt, gibt es mittags Köstlichkeiten auf Ciabatta ;-)
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Besonders gut gefällt mir der Vortrag von Dr. Josephine Hoffmann vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart.
Das kooperative Lernen wird in diesem Vortrag in verschiedene Zusammenhänge gesetzt: Arbeitsprozessorientiertes Lernen – Organisationales Lernen – Trend Wissensarbeiter bzw. Wissensunternehmer – Spezialisierung UND Vernetzung – Erfahrungslernen – Weitergabe von Wissen.
Absolut schlüssig erscheint mir die am Rande erwähnte Begründung zur Notwendigkeit des <Wissen teilen>. Ganz einfach die stetige Zunahme von interdisziplinären Teams und von Projektarbeit.
Lösungsansätze für das kooperative Lernen sieht Frau Dr. Hoffmann u. a. im Story Telling, in Business Communities oder in Communities of Practice.
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Bei den nachmittäglichen Themenworkshops entscheide ich mich spontan für das kooperative Lernen im Blended Learning.
Mit unserem geübten Moderator Dr. Lutz Goertz kreisen wir zwanzig Teilnehmer die Thematik ein und finden viele Elemente, die bei einer möglichen, natürlich ausschließlich deskriptiven Standardisierung eine Rolle spielen.
Mit diesen Elementen könnte die Matrix der Gruppen- oder Umgebungsvariablen (jeweils „mandatory or optional“) bestens „gefüttert“ werden. Gruppenvariablen sind zum Beispiel die Motivationsstände der Lerner, Umgebungsvariablen betreffen etwa Zugriffs- und Benutzerrechte im Lernsystem.
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Das Beste zum Schluss: Was Metadaten sind, hat Dr. Rolf Lindner von der TU Darmstadt nebenbei treffend formuliert: „Metadaten sind der Denkvorrat, den wir den Maschinen zugestehen.“ Eine wunderbare Formulierung.